DGA-Journalistenpreis 2018

Die Deutsche Gesellschaft für Angiologie (DGA) schreibt 2018 zum vierten Mal den DGA-Journalistenpreis aus.

Gefäßerkrankungen wie die Venenthrombose, die Lungenembolie oder die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) sind Volkskrankheiten. Ihre Anzeichen, Verbreitung und zum Teil dramatische Folgen sind jedoch in der Bevölkerung weitestgehend unbekannt.  

Mit dem DGA-Journalistenpreis sollen jährlich Beiträge ausgezeichnet werden, die anschaulich und kompetent formuliert über Gefäßerkrankungen, deren Prävention, Verbreitung, Behandlung, Nachsorge und Folgen berichten.  

Prämiert werden mit jeweils 2.000 Euro Beiträge aus den Kategorien Print/Online und  TV/Hörfunk. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind wissenschaftliche Publikationen in medizinischen Fachzeitschriften.

Einsendeschluss ist der 1. August 2018.

Nähere Informationen zu Preisausschreibung und Bewerbung finden Sie in den Richtlinien.

Preisträger DGA-Journalistenpreis 2017

Im Jahr 2017 hat die Deutsche Gesellschaft für Angiologie zum dritten Mal den DGA-Journalistenpreis in den Kategorien Print/Online und TV/Hörfunk verliehen. Der Preis ist mit jeweils 2.000 Euro dotiert.

Gabi Delingat und Claudia Bohm (HR) und Jutta Rosbach (NDR) - Kategorie TV

Der Preis in der Kategorie Hörfunk/TV wurde geteilt: Mit dem Beitrag „Thrombektomie – Die ‚Revolution‘ in der Schlaganfall-Therapie“ gehen Gabi Delingat und Claudia Bohm von service: gesundheit des Hessischen Rundfunks einer neuartigen und effektiven Therapie für Gefäßpatienten nach. Die Redaktion hat ein innovatives Thema aufgegriffn, dieses sehr gut recherchiert und damit ein beeindruckendes, umfassendes und verständliches Portrait der Therapiebandbreite von Gefäßverschlüssen gezeichnet.

Jutta Rosbach, Redaktion „Visite“ vom Norddeutschen Rundfunk, hat in ihrem Beitrag ein Nischenthema, die chronischen und genetisch bedingten Thrombosen, aufgegriffen und beleuchtet eine Langzeittherapie durch direkt orale  Anikoagulatien. Der Beitrag besticht durch die aufwendige Recherchearbeit und eine starke Wort-Bild-Sprache.

Dr. Nicola von Lutterotti (Frankfurter Allgemeine Zeitung) - Kategorie Print

Dr. Nicola von Lutterotti erhielt in Abwesenheit den Preis in der Kategorie Print für den in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienenen Artikel „Wenn es den Beinen an Sauerstoff mangelt“. In dem hervorragend recherchierten Beitrag wirft die Autorin die Frage auf, wie viele der Amputationen dank einer adäquaten Diagnostik und Therapie zu verhindern wären und beschreibt altbewährte sowie innovative, nicht invasive Therapieverfahren.

Preisverleihung bei der Eröffnung der 46. DGA-Jahrestagung der DGA

Edith Heitkämper, Prof. Dr. Ulrich Hoffmann, Erika Brettschneider (v.l.n.r.)

Vergangene Preisträger

2016

Edith Heitkämper (Magazin STERN) - Kategorie Print
„Verhütung – Gefährliche Nebenwirkung“.

Erika Brettschneider (RBB) - Kategorie TV
„Gesunde Gefäße – Gesunde Beine, Therapien im Check"

2017

Andrea Neuen-Biesold (AOK-Magazin) - Kategorie Print
"Wenn es eng wird"

Frieder Piazena (Tagesspiegel GESUND) - Kategorie Print
"100 Meter Schmerzen", "Drachen in der Haut", "Zeitbombe im Blut"

Dr. Sigrun Damas (NDR Visite) - Kategorie TV
"Zu viele Amputationen bei Durchblutungsstörungen"

Ingeborg Hain (Bayerischer Rundfunk) - Kategorie Hörfunk
"Was Blutgefäße gesund hält - Der Arteriosklerose keine Chance" 

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