DGA kritisiert schlechte Versorgung von Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK)

Essen/Münster: 05.07.2021: In Deutschland ist die Versorgung von Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK) im ambulanten Sektor mangelhaft. Sie werden nicht entsprechend den Leitlinien behandelt und nur selten durch Gefäßspezialisten versorgt. Dies zeigt eine Analyse der Klinik für Kardiologie und Angiologie am Universitätsklinikum Essen aller gesetzlich versicherten Patienten über einen Zeitraum von 2009 bis 2018. Über 70 Millionen Patientendaten pro Jahr wurden für die Studie ausgewertet. Zusätzliche Analysen der Klinik für Kardiologie des Universitätsklinikums Münster bestätigen die zu geringe Verschreibung von essenziellen Medikamenten. Die Deutsche Gesellschaft für Angiologie kritisiert diese unzureichende Versorgungsstruktur.

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