47. DGA-Jahrestagung: Wirklichkeit und Visionen in der Gefäßmedizin


Der enorme Fortschritt in minimalinvasiven Therapien von arteriellen und venösen Erkrankungen erhöht die Lebensqualität von Patienten.

Evidenzbasierte medizinische Standards werden noch nicht bei allen Gefäßpatienten Patienten angewendet: Warum? 

Berlin/Münster, 5. September 2018. In den letzten 20 Jahren hat die Gefäßmedizin eine fulminante Wandlung durchlebt von einem überwiegend konservativ orientierten Fachbereich zu einer der medizinisch innovativsten und auch interventionell stärksten Fachdisziplinen. Zwischen dem 12.-15. September 2018 zieht die Deutsche Gesellschaft für Angiologie anlässlich ihrer 47. Jahrestagung Bilanz über aktuelle Entwicklungen und Zukunftsperspektiven in der Gefäßmedizin.

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Gefäßerkrankungen: Vorbeugen ist besser als Heilen


Bundesweiter Aktionstag Gefäßgesundheit am 16. Juni 2018

Berlin, 16. Juni 2018. „Der Aktionstag Gefäßgesundheit ist eine gute Möglichkeit außerhalb der Sprechstunde in Ruhe mit Patienten und Interessierten über deren Sorgen und Fragen zu Gefäßkrankheiten, deren Risiken und Behandlungsmöglichkeiten zu sprechen und die sonst hohe Schwelle zwischen Arzt und Patient leichter zu überwinden", so PD Dr. Christoph Kalka (Vorsitzender der Deutschen Gefäßliga und Beiratsmitglied der DGA). Informieren Sie sich auf den bundesweit stattfindenden Veranstaltungen, wie Sie Gefäßerkrankungen vorbeugen und Ihre Gefäße gesund halten können. Denn wie so oft gilt auch hier „Vorbeugen ist besser als Heilen“.

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2. DGA-Interventionskongress: Nichts durch die Maschen gehen lassen - Doppelschichtstents in der Halsschlagader schützen vor Schlaganfall


Berlin/Hamburg, 8. Juni 2018. Gefäßstützen, sogenannte Stents, die eine verengte Halsschlagader weit halten um einen ausreichenden Blutstrom zum Gehirn zu gewährleisten, bestehen üblicherweise aus einem grobmaschigen, metallischen Gitternetz. Mit Hilfe einer zusätzlichen, engmaschigen Ummantelung, dem “Micromesh”, gelingt es nun, kleinste Partikel aus Blut, Gewebe oder Kalk, die der entzündeten Arterienwand aufgelagert sind, daran zu hindern, während oder nach einer Stentimplantation durch die Maschen des Stents hindurch in den Blutstrom zu gelangen. 

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2. DGA-Interventionskongress: Knackpunkt verkalkte Oberschenkelarterie – Kalkbrecher bereiten den Weg für die Katheterbehandlung


Berlin/Hamburg, 8. Juni 2018.
 Die Oberschenkelarterie gewährleistet die Blutversorgung des ganzen Beines. Engstellen und Verschlüsse sollten daher rechtzeitig mit Hilfe einer Katheterbehandlung behoben werden, um die Folgen einer Mangeldurchblutung, wie Schmerzen, nicht heilende Wunden und letztlich Amputationen zu verhindern. Kalkeinlagerungen versteifen und verengen die Arterie jedoch schlimmstenfalls wie ein Rohr. Eine Aufdehnung allein mit einem Ballon reicht häufig nicht aus. Medizinische Geräte, die verkalktes Gewebe von der Gefäßinnenseite aus wegfräsen (Atherektomie) oder den Kalk durch Stoßwellen brechen (Lithoplastie), sind in der Lage, die Arterie für die eigentliche Therapie vorzubereiten ohne sie dabei maßgeblich zu verletzen.

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2. DGA-Interventionskongress: Erektionsstörungen mit Katheterbehandlung beheben – wenn Tabletten nicht helfen


Berlin/Hamburg, 8. Juni 2018
. Über die Hälfte aller Männer mit Erektionsstörungen spricht nicht ausreichend auf die Behandlung mit Medikamenten an oder leidet unter Nebenwirkungen. In vielen Fällen liegt der Erkrankung eine atherosklerotisch bedingte Durchblutungsstörung zu Grunde. Arterien des Beckens und des Penis sind verengt oder verschlossen, so dass keine Erektion erreicht werden kann. Eine Katheterbehandlung mit oder ohne Stentimplantation kann hier Abhilfe schaffen.

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2. DGA-Interventionskongress: Neue Behandlungsoptionen für Patienten dank Innovationen in der endovaskulären Medizin

Feinheiten im Umgang mit den neuesten Techniken machen den Unterschied: Namhafte nationale und internationale Gefäßexperten treffen sich am 8. und 9. Juni 2018 in der Bucerius Law School in Hamburg. 

Berlin/Hamburg, 31. Mai 2018. Die generelle Ausrichtung des Kongresses unter der wissenschaftlichen Leitung von PD Dr. Hans Krankenberg besteht aus einer Kombination von live über Satellit zugeschalteten Videoübertagungen von Gefäßeingriffen (Live-Cases) und assoziierten Vorträgen. Ziel ist die Darstellung und Weiterentwicklung von minimalinvasiven Techniken in der Behandlung von Gefäßerkrankungen und die Bewertung ihrer Therapieerfolge. 

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RECCCORD: DGA startet erstes bundesweites Register zur systematischen Dokumentation gefäßtherapeutischer Maßnahmen


Berlin, 3. Januar 2018. 
Seit dem 1. Januar 2018 kann das DGA-eigene RECCORD-Register (Recording Courses of Vascular Diseases) mit Daten befüllt werden. Es ist das erste bundesweite Register zur systematischen Dokumentation gefäßtherapeutischer Maßnahmen und bietet eine Plattform zur fächerübergreifenden Dokumentation medizinischer Maßnahmen zur Behandlung von Gefäßpatienten.

Ziel der ersten Entwicklungsstufe des Registers ist die Versorgungs- und Behandlungsqualität bei katheterinterventionellen Eingriffen der unteren Extremitäten in Deutschland inklusive Follow-Up abzubilden und auf Basis der verfügbaren Daten Analysen zu erstellen.

Das Register soll außerdem die beteiligten Zentren bei der Qualitätssicherung gefäßmedizinischer Behandlungen unterstützen. Die Teilnahme ist ab sofort möglich. Weitrere Informationen unter www.reccord.de.

 

 

Prof. Dr. Sebastian M. Schellong ist neuer DGA-Präsident

Versorgungsforschung, Förderung der angiologischen Ausbildung sowie Verzahnung von endovaskulären und konservativen Verfahren stehen im Mittelpunkt

Berlin, 1. Januar 2018. Mit Prof. Dr. Sebastian Schellong kehrt der DGA-Geschäftsführer (1999 - 2013) als Präsident in den Vorstand der Fachgesellschaft zurück. Prof. Schellong ist seit zehn Jahren Chefarzt der Herz-Kreislauf-Klinik am Städtischen Klinikum Dresden. Er stammt aus der angiologischen Tradition der Medizinischen Hochschule Hannover (Prof. K. Alexander). Er hat die Etablierung der Abteilung Angiologie an der Universitätsklinik Dresden gefördert, als erster den Lehrstuhl für Innere Medizin/Angiologie in der Medizinischen Fakultät der Universität Dresden übernommen und war Gründungsdirektor des Universitäts-Gefäßzentrum am Universitätsklinikum Dresden.

Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt in der Diagnostik und Therapie der venösen Thromboembolie.

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